Intervall-Medizin: Ein Modell von gestern?

Krankheiten und Komplikationen richten sich nicht nach Arztterminen.

Die Intervallmedizin, bei der Patienten nur in bestimmten Zeitabständen Arztbesuche haben, ist das älteste und wohl bekannteste Modell der medizinischen Versorgung. Zunächst scheint es auch einige klare Punkte zu geben, die dafürsprechen.

Indem Patienten in Intervallen zum Arzt gehen, können medizinische Ressourcen effizienter genutzt werden. Routineuntersuchungen und Behandlungen werden gebündelt, wodurch weniger häufige Besuche erforderlich sind. Dies kann die Arbeitsbelastung der medizinischen Einrichtungen verringern. Auch der Aspekt der Planbarkeit scheint eine Rolle zu spielen, denn Intervallbesuche ermöglichen es sowohl Patienten als auch Ärzten, sich besser auf die geplanten Termine vorzubereiten. Dies kann zu umfassenderen Untersuchungen und detaillierteren Gesprächen führen, da mehr Zeit für jede Sitzung zur Verfügung steht.

Bei chronischen Erkrankungen oder langfristigen Gesundheitszielen kann die Intervallmedizin von Vorteil sein. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung und Anpassung des Behandlungsplans über einen längeren Zeitraum hinweg.

Aber es kann auch zur Verzögerten Erkennung von Problemen kommen: Die längeren Zeiträume zwischen den Arztbesuchen könnten dazu führen, dass akute gesundheitliche Probleme oder Veränderungen im Gesundheitszustand eines Patienten erst spät erkannt werden. Dies könnte die Effektivität der Behandlung beeinträchtigen. Ein starres Intervallsystem könnte es zudem schwierig machen, auf unerwartete Gesundheitsprobleme oder dringende Anliegen angemessen zu reagieren.

Patienten könnten gezwungen sein, bis zum nächsten geplanten Termin zu warten, um Hilfe zu erhalten. Wenn die Kommunikation zwischen den Intervallbesuchen nicht ausreichend ist, könnten wichtige Informationen verloren gehen oder Missverständnisse auftreten. Eine regelmäßige Kommunikation ist entscheidend, um den Behandlungsverlauf erfolgreich zu gestalten.

Insgesamt hängt die Effektivität der Intervallmedizin als Modell für die Gesundheitsversorgung von der Art der Erkrankung, den individuellen Bedürfnissen des Patienten und der Qualität der Kommunikation zwischen Patienten und Arzt ab. Eine sorgfältige Abwägung der Vor- und Nachteile ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Intervallmedizin die bestmögliche Versorgung gewährleistet.

Mit dem myon.clinic Konzept sind wir stolz, ein Modell geschaffen zu haben, welches die Vorteile der Intervallmedizin voll ausschöpft und gleichzeitig die Patienten- und Versorgungssicherheit enorm steigert. Das gute daran ist, dass die Intervalle völlig ausbleiben, da der Patient über unsere Lösung non-stop mit dem Arzt verbunden ist. Dennoch findet eine Entlastung im Alltag der Mediziner statt, da unser System dafür sorgt, dass eine Konzentration auf die wirklich wichtigen Fälle stattfindet.

Eine klassische Win-Win- Situation.